Plastikfreies Bad

In der Fastenwoche „Achtsam kochen und essen“ habe ich dir ja bereits einige Vorschläge gemacht, wie du deinen täglichen Einkauf plastikfreier gestalten kannst. Jetzt möchte ich mit dir einige Räume im Haus genauer betrachten.

Heute starten wir im Badezimmer. Wenn du dich in deinem Bad umschaust, entdeckst du möglicherweise einiges an Plastikprodukten. Zahnbürste und-Pasta, Zahnseide, Duschgel, Shampoo, flüssige Seife, Cremes, Wattestäbchen, Bürste, Kamm, Rasierer, Kosmetika, aber auch Wattepads und Toilettenpapier, die in Plastik eingepackt sind. Nahezu all diese Produkte kannst du inzwischen relativ einfach durch Alternativen ersetzen. Zahnseide kannst du einmalig in einem Glasflakon kaufen und später mit Nachfüllröllchen bestücken. Zahnbürste, Bürste und Kamm können durch Holzprodukte ersetzt werden. Duschgel, Shampoo, Seife und Creme gibt es beispielsweise in fester Form oder kann in Unverpacktläden nachgefüllt werden. Cremes gibt es aber auch in Pfandgläsern. Für die plastikfreie Rasur müssen wir zu Opas Zeiten zurückkehren: Einen sogenannten Rasierhobel aus Edelstahl mit Rasierklingen, einen Rasierpinsel und eine Rasierschale inclusive Rasierseife zum Aufschäumen benutzen. Wattestäbchen kann man unter Umständen ersatzlos streichen oder eine Variante aus Pappe wählen (z.B. von DM). Wattepads lassen sich sehr leicht selber nähen, aus einem alten T-Shirt oder alten Handtüchern. Wer handwerklich nicht so geschickt ist, kann waschbare und damit wieder verwendbare Pads kaufen. Dekorative Kosmetik kann man selbst herstellen, eine sehr hilfreiche Internetseite dazu ist www.smarticular.de. Oder du reduzierst deinen Kosmetikbestand sukzessive und kehrst zu deiner natürlichen Schönheit zurück! Wer auf Toilettenpapier verzichten möchte,  kann sich eine „Po-Dusche“ neben dem Stillen Örtchen installieren, eine Technik, die in vielen Ländern der Erde Usus ist. Sollte dir das doch zu speziell sein, dann achte beim Kauf auf Recycling-Papier mit dem blauen Engel, das in Deutschland produziert wird. Die Tüte kannst du anschließend als Müllbeutel oder ähnliches weiter verwenden. Übrigens gibt es auch für Damenhygieneartikel nachhaltige Alternativen, die du in Unverpacktläden finden kannst.

Bevor du jetzt aber losmarschierst und alles neu kaufst, brauche erst alles sorgsam auf, was du noch zu Hause hast und überlege dir, ob du die Verpackungen noch weiter verwenden kannst.

Du hast noch Fragen oder weitere Anregungen? Dann schreib mir doch!

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